Der Schreiber by Zeriphon

Der Schreiber

Im Scheine meiner Schreibtischlampe,
sitz ich an der Tastatur.
Und zermart're mir die Rübe:
"Wie schreib' ich mein Gedicht jetzt nur?"

Klar könnt' ich's schreiben stark sarkastisch,
doch wäre dies mir leicht zu drastisch.
Auch philosophisch wär's nicht schlecht,
doch wäre mir das auch nicht recht.

Vielleicht versuch' ich's mit Metaphern?
Nein, das führte nur zu Gaffern.
Formen könnt ich's als Ballade,
doch würd' daraus wohl 'ne Scharade.

Ob's romantisch wäre feiner?
Dann verstünd' es eh kaum einer.
Doch 'ne Lösung, die muss her,
sonst schreibe ich es nimmer mehr.

Ich hab's, ich nehm' es wie es kommt.
Egal, ob matt, oder verchromt.
Die Phoesie, pur muss sie fließen,
damit sich Wunder d'raus ergießen.

D'rum ist dies hier nun mein Gedicht,
egal, ob's schön ist, oder nicht.
Vielleicht es sogar noch gefällt,
dieser neuen Technik-Welt.

Doch enden, muss ich nun wohl hier,
'nen Applaus verbitt' ich mir. ;-)
Denn's ist kein Werke, das von Welt,
sondern nur, was ich erzählt. ;-)

Zum Schluss ein Wort an alle Schreiber,
gute Werke brauchen Zeit.
D'rum ward ich lang nicht mehr gesehen,
doch nun ward es endlich Zeit. ;-)

Der Schreiber

Zeriphon

18 June 2014 at 15:20:11 MDT

Eines meiner Instant-Gedichte, welches in Echtzeit geschrieben wurde... ;-)

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